Monatlicher Archiv: Mai 2019

Am Ende wartet der Regenbogen….

Lange fieberten wir beide dem Abfahrtstermin entgegen. Vorbereitungen wurden in jeglicher Form getroffen, wobei ein Hauptaugenmerk bei uns immer auf dem verwendeten Futter liegt. Gerade die viel beangelten Fische in den Paylakes wissen qualitativ hochwertiges Futter in angepassten Mengen zu schätzen. Man darf nie vergessen, dass man zumeist in unmittelbarer Konkurrenz zum nächsten Swim und somit auch Futterplatz liegt und wie so oft im Leben – am Ende setzt sich Qualität immer durch. Um auf Nummer Sicher zu gehen nahmen wir für die bevorstehenden zwei Wochen gut 100 Kg Crazy Shit und 50 Kg Cibana Freshbaits mit die ich mir in extra weiß von Rene habe rollen lassen. Der visuelle Effekt ist gerade im Frühjahr vor der Laichzeit manchmal der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg. Meiner Erfahrung nach ist es jedoch oft von Vorteil nicht nur den Hakenköder auffällig zu gestalten, sondern auch im Futter einige auffällige Akzente zu setzen. Für den Fall der Fälle rollte ich mir in unseren heiligen Hallen auch noch ein paar Kilos Big Balls zwischen 30 – 45 mm. Mit solchen Kanonenkugeln hebe ich mich nicht nur ziemlich sicher von jedem anderen Angler am See ab, sondern halte mir auch die Möglichkeit offen, eine Rute samt selektivem Beifutter bis zu 4 Tage liegen zu lassen. Bei der Jagd auf die ehr selten gefangenen Exemplare eine gute Taktik.
Nach dem alles perfekt Vorbereitet war, der Bus schon bis unters Dach gepackt war ereilte uns danndoch noch ein echter Schicksalsschlag: Mein treuer vierbeiniger Angelkollege wurde in der Endphase des Bepackens von einem anderen Hund so heftig attackiert und gebissen, dass unser nächstes Ziel nicht in Frankreich, sondern bei dem tierärztlichen Notdienst lag. Gottseidank konnte Buddy wieder zusammengeflickt werden und wir die Tour mit etwas Verspätung doch noch antreten.

Das erste Ziel, der legendäre Lac de Villedon im westlichen Frankreich ist mir kein unbekanntes Wasser, daher wusste ich genau was hier möglich ist und entsprechend hoch waren meiner Erwartungen. Doch in den ersten zwei Tagen und Nächten wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt: Nicht ein Fisch ließ sich auf unseren, strategisch günstig gelegte Fallen überlisten. Nachdem wir einige, teils richtig gute Fische im laufe der Tage im tieferen Teil des Sees springen sahen, entschlossen wir uns am dritten Tag eine freie Stelle in diesem Bereich zu beziehen. Hier muss ich auch nochmal erwähnen, dass bei all meinen Trips an französische Paylakes es IMMER möglich war bei Bedarf und nach Absprache den Platz zu wechseln. Dies wird ja oft als KO-Kriterium von vielen Paylake-Gegnern aufgeführt und kann ich mit meinen persönlichen Erfahrungen so wiederlegen. Diese Entscheidung sollte sich auch dieses Mal als goldrichtig herausstellen: In den uns verbleibenden 4 Tagen am Villedon konnten wir mit gemeinsam mit einem befreundeten Pärchen 13 Fische von denen die Hälfte die 20 Kg Marke knackte mit einem Topfisch von 26,5 Kilo. Auffällig war hier, dass wir ausschließlich auf gänzlich unbehandelte Crazy Shit Murmeln aus der Tüte oder Wafter aus der Dose fingen. In irgendeiner Form mit Liquid, Extrakten oder Powdern behandelte Baits brachten keinen einzigen Biss. Vermutlich verbinden die Fische an solch starkt befischten Seen Köder die einfach zu attraktiv sind schneller mit Gefahr. Auch wenn uns der Abschied vom See und von Freddy und Freundin Uschi schwer fiel, so freuten wir uns doch auch schon wahnsinnig auf unsere Ankunft am Etang des Chateliers.

 

Die Tage hier vergingen wie im Flug und wir groovten uns so richtig ein, fingen schöne Fische undhatten einfach eine gute Zeit – so sah Urlaub nach unserem Geschmack aus. Als die Rute auf knapp 350m Entfernung am 5 Tag mal wieder durch einige Pieper und eine Vollkrümmung der Spitze einen Biss vor dem Seerosenfeld ankündigte wusste ich bereits nach dem Aufnehmen der Rute, dass ich da etwas besonders gehakt hatte. Einmal beim Fisch angekommen begann der Tanz dann so richtig. Eine brachiale Flucht folge die nächste und der Fisch zog mich kreuz und quer durch die Rosen. Zum Glück hielt der FOX Edges Armapoint Hook am Ronnie-Rig wie genagelt im Maul der schuppigen Schönheit, die ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich über die Maschen meines Keschers ziehen konnte. „Yeeeeessss!!!“ Was für ein geiles Teil war das denn bitte?! Allein die Größe war schon beeindruckend, doch dieser ganz besondere Ghost-Look machten dieses 24 Kilo Brett zu einem echten Traumfisch und definitiv zum Highlight unserer diesjährigen Frühjahrstour. Wenn uns auch die anstehende Rückkehr in die Zivilisation nicht gerade fröhlich stimmte, so stand doch eines sicher fest: von diesen gemachten Erlebnissen und teils erholsamen Tagen können wir noch lange zehren…zumindest bis es im Juni wieder losgeht!

Ein ganz besonderes Dankeschön an dieser Stelle an den phänomenalen Service den wir immer wieder am Chateliers sehr schätzen und genießen, macht weiter so…

Beste Grüße

Daniel Wysdak

Fieldtester R&L Baits

 

 

Bock auf natur pur ?

Wir können euch einen Aufenthalt am Étang des Châteliers sehr empfehlen, wenn ihr etwas außergewönliches sucht. 

Von vielen Schnüren, scheuen Fischen und trotzdem geilen Fängen!!!

Lasset die Spiele beginnen !

Gemeinsam mit meinem Angelbuddy Mike ging es im April an einen mittelgroßen See im SüdenEuropas. Die Fische hier werden 24/7 365 Tage pro Jahr beangelt. Dauerhaft 100 Schnüre im Wasser ist an diesem sonst sehr naturbelassenen See Normalzustand. Zugegeben war ich zur Geburtsstunde der Idee, an diesen See zu fahren, selbst noch skeptisch und noch nicht ganz im Reinen mit mir. Schließlich sind gerade die großen Fische solcher Pools unglaublich abgezockt und haben über die Maßen sensible Antennen um unsere Fallen zu enttarnen. Erschwerend hinzu kam, dass an diesem Gewässer weder Boote noch Futterboote erlaubt sind.
 

-Es hieß also „back to basics“

 
Genauestes Loten, Markern und Abtasten musste alle nötigen Informationen liefern. Ergo schien auch die Platzwahl eine entscheidende Determinante zu sein. Im April ist es dort im Süden allerdings schon so warm, dass die Fische ihre Winterbereiche verlassen und zum Fressen Strecke machen. Die Herausforderung war nun vielmehr die Fische, und besonders die erfahrenen Kameraden, davon zu überzeugen, auf UNSEREM Futterplatz zu speisen! In den letzten Monaten hatten wir uns bereits an anderen schwierigen Gewässern von unseren Strategien und der passenden Futtertaktik überzeugen lassen. Mehrere Tests an völlig neuen Gewässern zeigten deutlich, dass nicht nur die „Angelnachbarn“, sondern auch die Fische schnell bemerkten, was für Schätze sich in unseren Baitbuckets und Toolboxen befinden. Solche Erfahrungen liefern natürlich das letzte Quäntchen Vertrauen und Entschlossenheit!
Entschlossenheit, die man dringend benötigt, wenn man an solchen Gewässern Big Points einholen will!
 

Freshness MEETS CARPS!

  1.  
 
Die Vorbereitungen begannen schon einige Monate vor dem Trip. Uns war klar, dass wir uns mit den ausgewählten Freshbaitsorten (BEAST & SOLUTION) schon von der breiten Masse abheben würden.Trotzdem wollten wir nichts dem Zufall überlassen, da wir im Vorfeld schon von vielen verzweifelten Heimkehrern hörten, die keinen großen Fisch überlisten konnten. Pimp your Baits war angesagt:
Unsere Beast und Solution in 20 und 24mm (einzelne 30mm als Hookbait für den Fall der Fälle) bekamen also ein Attraktoren Boost. Wir pimpten die eine Hälfte der Baits mit einer Mischung aus zähflüssigem NATURAL ADDITIV GLM (gibt den Boilies einen vor Attraktoren strotzenden unvergleichlichen grünen Film) und dem etwas dünnflüssigeren BEAST LIQUID (sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Additive). Die andere Hälfte versetzten wir mit dem passenden Solution Dip und gaben noch etwas NATURAL ADDITIV HYDRO LIVER hinzu, um eine möglichst schnelle Lockstofffreigabe im Wasser zu erreichen.
 
Gepaart mit den schnell arbeitenden Solution-Murmeln ist dies eigentlich eine Instant- Geheimwaffe!
 
Doch wollten wir uns genau diese Eigenschaften und das hochwertige Nährstoffprofil des Flagschiff-Boilies zu Nutze machen, um die besonders scheuen Fische zu überlisten! Das fast tägliche „shaken“ des Mixes, damit alle Boilies gleichmäßig benetzt sind, wurde fast zum Ritual. Bei jeder Kontrollöffnung des Eimer spürte ich meine Mundwinkel jedes Mal aufs Neue schlagartig nach oben schnellen!
 
Bewaffnet bis unter die Zähne mit hochattraktiven Baits ging es Richtung Süden. Nach einer entspannten Reise, leckerem Essen und größeren Komplikationen beim Ergattern eines Angelplatzes, konnten wir nun im wahrsten Sinne des Wortes in den „BEAST MODE“ switchen! Wir beobachteten zunächst das wilde Treiben am Wasser. Was wir sahen ähnelte Luftangriffsszenen aus Kriegsfilmen. Wo man hinschaute schlugen Futterraketen in den See ein. Jeder sagte, dass die Fische positiv darauf reagieren würden und es mit Futternachschub verbinden würden. So ganz konnten wir diesen „Zusammenhängen“ keinen Glauben schenken. Gerade die begehrten Großfische über 20kg haben einige Jahre in so einem Gewässer verbracht. Die Vorstellung, dass die dicken Jungs bei so viel Angeldruck immer noch keinen Verdacht schöpfen sollen, schien uns abstrus. Während des Camp Aufbaus nahm die Windgeschwindigkeit stetig zu. Bei Böhen bis 90km/h ein Zelt aufzubauen ist das Eine, gegen solche Winde mit Wurftechniken anzufüttern das Andere! Wir entschieden uns zunächst dafür, nur hochattraktive Singlehookbaitfallen auszulegen und auf weniger Wind zu hoffen. Vielleicht ließ sich an der ein oder anderen Rute schonmal Aktion ausmachen und so weitere Informationen sammeln.
 
 
Unsere Strategie ging voll auf.
 
Mike hatte auf seiner Seite des Platzes wohl eine Schule Karpfen abgepasst und konnte in drei Stunden 4 „kleinere“ Warm Up Carps verhaften! In einer schlafarmen, aber strategiegesprächsreichen Nacht tüftelten wir unseren Plan für alle erdenklichen Bedingungsszenarien aus. Am nächsten Morgen machten wir uns bei nachlassendem Wind daran einen großflächigen Futterplatz aufzubauen. Wir entschieden uns dafür, unsere gepimpten Edelmurmeln auf einer ca. 30 auf 15m großen Fläche zu verteilen. Diesen Platz versuchten wir so weit draußen wie möglich anzulegen. In diesen Bereichen des Sees (ca. 120m+) kennen die Fische meist nur durch Futterraketen haufenweise angeordnetes Futter mit extremvielfältigen Futtermixen, Partikeln usw…
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Wir nahmen viel Ungemütlichkeit und Aufwand auf uns und stiefelten mit Wathosen über 20m in den See um mit Wurfrohren die fürs Sticken getunten Baits auf diese Distanzen zu bringen und ein möglichst natürliches (versprengtes und gleichmäßig verteiltes) „Nahrungsvorkommen“ zu erzeugen. Sobald der Wind nach lies oder gar gänzlich abflaute, sprangen wir in die Hosen und feuerten was das Zeug hielt. Dass uns einige Angelnachbarn für verrückt erklärten störte uns nicht, da wir schon nach kurzer Zeit unsere Matten befeuchten durften. Die Strategie ging voll auf. Auch die großen Exemplare des Gewässers nahmen noch am selben Tag unseren Platz voll an!
 
Auf unserem Großspot legten wir in ausreichendem Abstand 3 Montagen ab. Die anderen Ruten platzierten wir leicht außerhalb des Platzes. Unsere Montagen hielten wir denkbar schlicht aber dennoch mit dem gewissen Unterschied. An einem 4er Super Gap Haken im BlowOut-Rig-Style gebunden, fischten wir einen selbst erstellten Dumble. Ein 2/3 Solution Sinker in der Größe 20mm zusammen mit einem in Beastliquid gedipten 2/3 SlowSinking BEAST-Hookbait in 20mm. Das ergibt einen schwerelosen, „natürlich pendelnden“ und kontrastreichen BigFish Verführer! Nachdem wir uns am zweiten Abend eingegrooved hatten, kam es in beängstigender Regelmäßigkeit zu guten Fängen.
 
Jetzt aber schleunigst ans Wasser! Viele Abenteuer am Wasser und fettes Petri wünscht euch
 
Euer Lorenz
Team R&L Baits

Der richtige Weg…

Unsere Freshbaits im Überblick

Preiswert & Fängig
22,90 389,00 

3,89 4,58  / Kg Freshbaits

Jetzt mit Facelift !
13,80 189,00 

6,30 6,90  / Kg Freshbaits

15,90 210,00 

7,00 7,95  / Kg Freshbaits

Top Seller
17,80 243,00 

8,10 8,90  / Kg Freshbaits

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8,30 8,90  / Kg Freshbaits

23,80 327,00 

10,90 11,90  / Kg Freshbaits

13,90 186,00 

6,20 6,95  / Kg Freshbaits